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Grafik: Überschrift Aktuelles.
Aktuelles
02.05.2018

Rückblick - Austausch Ft Worth

Besuch in Trier

Foto:

Besuch aus Ft Worth, Texas


7 Schüler(-innen) aus den Klassen 9c, sowie 10d durften sich in diesem Jahr vom 11. bis zum 18. März darüber freuen eine-(n) amerikanischen Gast aus der Partnerstadt Triers, Fort Worth (Texas), aufnehmen zu dürfen.
Eine Woche lang hatten wir alle die Möglichkeit uns über unsere unterschiedlichen und durchaus verschiedenen  Kulturen auszutauschen, Trier sowie andere Städte und deren Geschichte zu erkunden und natürlich neue Freunde zu finden.


Nachdem jeder am Sonntag seine(-n) Partner(-in) abgeholt hatte, stand uns der gesamte Tag frei zur Verfügung um etwas mit unseren Partnern zu unternehmen, wie zum Beispiel ihnen die Stadt und Umgebung zu zeigen.
Leider hatten die meisten, sowie auch meine Austauschpartnerin, nach den fast 10 Stunden Flug und der Zeitverschiebung einen starken Jetlag, was den Tag um einiges erschwerte.
Am Montag hingegen wirkten alle wieder fit und waren in der Lage, nach einer kurzen Schulbesichtigung, unterschiedlichen Englischklassen etwas über ihr Projekt, sowie ihre Heimatstadt Fort Worth erzählen zu können.
Anschließend wartete eine Stadtführung durch ganz Trier auf uns und unsere Austauschschüler, bei welcher besonders die Porta Nigra unsere Gäste aus Texas beeindruckte.
Nachdem unsere Austauschschüler am Dienstag zwei Unterrichtsstunden mit uns besucht hatten, ging es mit dem Zug nach Cochem. Dort erwartete uns eine Führung durch den Bundesbankbunker und die Burg, das Wahrzeichen Cochems.
Besonders die alte, verwinkelte Stadt und die mittelalterliche Burg fanden die Texaner besonders beeindruckend.
Am Mittwoch war die Stimmung auf dem Weg nach Bonn und zum Haus der Geschichte besonders ausgelassen, das Wetter sehr schön und die Führung sogar für uns Deutsche noch sehr lehrreich und interessant.
Nach diesem geschichtlich geprägtem Vormittag machten wir anschließend noch einen kleinen Ausflug von 2 Stunden nach Köln, wo wir nochmal genügend Zeit mit unseren Austauschpartnern auf der Domplatte, sowie in der Innenstadt zum Schoppen hatten.
Die Größe und Architektur des Doms hinterließ bei den Texanern einen gewaltigen Eindruck, schien es zumindest mir, als wir auf der Domplatte standen und man von überall nur "Wow" hörte.
Auch wenn wir den Donnerstag leider im Regen verbrachten, war Luxemburgs Altstadt trotzdem sehr schön und für unsere Austauschschüler auf jeden Fall sehenswert. Nach ein bisschen Freizeit begaben wir uns anschließend auf den amerikanischen Friedhof, welcher bei manchen der Texaner ein Tränchen rollen ließ.  Dennoch war er sehr interessant und beeindruckend.
Am Freitag wurden wir hochoffiziell mit Empfang im Rathaus begrüßt. Für die Amerikaner gab es dann ein soziales Projekt, das Einblick gab in die Arbeit des KDF Trier, das bei vielen gut ankam und als interessant wahrgenommen wurde.


Samstags war schon der letzte Tag mit unseren Austauschschülern, welche bis dahin schon längst als Freunde bezeichnet werden konnten, angebrochen.
Da jeder selbst entscheiden konnte was er mit seinem Partner machen wollte standen bei den einen Wandern, bei den anderen Kunstmuseum oder ein Besuch in Metz an.
Sonntag war leider schon Abreise und das auch noch um 4 Uhr morgens, wenn man diese Uhrzeit nicht sogar noch als nachts bezeichnen kann.
Ganz verschlafen und müde hatten wir am Verteilerkreis noch einmal die Möglichkeit uns voneinander zu verabschieden. Auch wenn ein paar Tränen flossen freuten sich unsere Austauschschüler natürlich auf Zuhause und besonders der leicht fallende Schnee bereitete ihnen Freude.


Der Abschied fiel wahrscheinlich allen sehr schwer, da wir alle als Gruppe innerhalb dieser kurzen Zeit so schnell harmoniert und uns angefreundet hatten und die Zeit auf jeden Fall unvergesslich ist und bleibt. Wir hoffen natürlich alle auf ein Wiedersehen, wenn auch nächstes Mal in Fort Worth. Der Gegenbesuch ist für den Herbst 2018 geplant – wir sind alle schon ganz gespannt.

(Mathilde Staebel, 10d)